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Hohe Papierkosten führen zu
steigenden Preisen beim Druck
Zu Beginn des Jahres 2008 müssen die Druck - und Medienunternehmen mit höheren Kosten kalkulieren.

Neben den hohen Energiepreisen schlagen vor allem die steigenden Papierkosten zu Buche und belasten die Ertragslage der Unternehmen. Bereits im 3. Quartal 2007 überschritten die Preise für Papier das Vorjahresniveau um 3,5%, Zeitungsdruckpapier war im gleichen Zeitraum sogar um 4,1% teurer. Darüber hinaus haben die Papierindustrie und der Handel weitere Preiserhöhungen für das Jahr 2008 angekündigt.

Preise an Kostenstruktur anpassen

Angesichts dieser rasanten Kostenentwicklung rät der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) den Unternehmen eindringlich, ihre Preise an die aktuelle Kostenstruktur anzupassen. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des bvdm: „In den letzten Jahren haben Druckereien ihren Produktivitätsfortschritt komplett an ihre Kunden weitergegeben, oft zu Lasten der Erträge. Eine Anpassung der Preise ist deshalb längst überfällig." Den Kunden der Druckindustrie empfiehlt der Verband, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die besondere Qualität der angebotenen Druckleistung zu achten. Dank vielfältiger Innovationen seien Druckereien heute in der Lage, hochwertige und individuelle Produkte herzustellen, die eine zielgruppenspezifische und zeitnahe Kommunikation ermöglichen. Hohe Investitionen in qualitätssteigernde Maßnahmen und den Schutz der Umwelt seien mit Dumpingpreisen keinesfalls vereinbar.

Quelle: Bundesverband Druck und Medien