die Plattenproduktion im Medienhaus Plump
’Geht nicht’, gibt es nicht. Das Medienhaus setzt heute mehr
denn je auf einen kundenorientierten Service in Verbindung mit der
Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte im Bereich Druck. Der
Schwerpunkt des mittlerweile über 30jährige Unternehmens liegt in der
Produktion von Verlagsprodukten, in klebegebundenen und
drahtgehefteten Broschüren, Loseblattwerken, Hardcovern, Flyern,
Foldern und Plakaten. Dafür hält das mittelständische Unternehmen
Techniken vor, die sich in allen Produktionsbereichen sehen lassen
können.
Das Medienhaus Plump arbeitet seit Anfang
2001 mit einem basysPrint UV-Setter, installierte 2005 einen
Halbautomaten UV-Setter 744 und jetzt den neuesten, auf der Drupa
vorgestellten UV-Setter 857. Die Belichtungstechnologie dieses Systems
basiert auf der ausgereiften DSI³-Technologie mit
Hochleistungs-Lichtmodulen. Im Gegensatz zu anderen CtP-Systemen
verwendet basysPrint in einem Modul die Lichtleistung mehrerer Dioden,
die außerhalb des Belichtungskopfes installiert werden. Das Licht wird
von den Lasermodulen über Lichtwellenleiter in eine Beleuchtungsoptik
gelenkt, das dann - homogenisiert - durch verschiedene optische
Komponenten auf das DMD (digital micromirror device) trifft. Eine
konstante Lichtleistung wird innerhalb der Module durch das APC
(automatic power control circuit) sichergestellt. Dadurch entfällt die
Kalibrierung des Systems. Der UV-Setter 857 ist ein acht-Seiten
Vollautomat, der bis zu fünf verschiedenen Plattenformaten mit
insgesamt 500 Platten aufnehmen kann. Bei Plump reichen 3 Magazine für
insgesamt zwei Formate aus. Das System verfügt über eine
vollautomatische Papierentfernung, eine Inline-Stanzung und es
belichtet ca. 26 konventionelle UV-Platten/Stunde.
Bernd Plump, Geschäftsführer des Medienhauses,
erläutert seine Entscheidung, weiterhin mit UV-CtP zu produzieren, wie
folgt: „Unser Unternehmensziel ist ausschließlich, umweltgerecht,
wirtschaftlich und sicher, d. h. standardisiert nach PSO, zu arbeiten.
Unsere Prämisse lautet daher: Platten müssen preiswert und schnell
sowie in hoher Qualität für den Druck zur Verfügung stehen. Das
basysPrint UV-CtP-Konzept erfüllt diese Ansprüche schon seit der
ersten Installation. Leider kursieren im Markt irritierende Aussage,
dass es bald keine UV-Platten mehr gebe oder sie in Kürze so teuer wie
CtP-Platten seien, weil angeblich weniger produziert würden. Heute
wissen wir aus verschiedenen Quellen, dass im Gegenteil mehr
UV-Platten produziert werden und die Angebotsvielfalt groß und für uns
als Anwender attraktiv ist.“ betont Bernd Plump.
„Die Installation, Inbetriebnahme und Einweisung vor Ort erfolgte
innerhalb weniger Tage und in der gewohnt professionellen Art durch
den basysPrint-Techniker. Interessant ist für uns, dass die
Jobvorbereitung mit der UV-Setter-Server-Software unter Windows XP
innerhalb der Vorstufe vorgenommen wird und der UV-Setter 857 via
Netzwerk mit 1-bit-TIFF-Daten versorgt wird. Wir sind wirklich
begeistert. basysPrint hat mit dieser DSI³-Technologie einen großen
Schritt nach vorn getan. Ich verstehe meine Wettbewerber nicht, die
sich für andere CTP-Technologien entscheiden“, ergänzt Bernd Plump.
