So lange ist es noch gar nicht her, dass zur
letzten Prüfmöglichkeit vor Druckbeginn eine Papierkopie der finalen
Filmmontagen vorgenommen wurde, eine so genannte Blaupause bzw.
Plotterausdruck. Heute gehören zeitraubende Plotterausdrucke der
Vergangenheit an, das Zauberwort heißt Deimposing.
Damit lassen sich die druckfertigen Bitmaps in kleinere Formate
aufteilen und zur finalen Prüfung auch großformatiger Produkte auf
kleinformatigen Papierseiten ausdrucken. Ebenso entfällt das manuelle
Falzen der geplotterten Druckbögen - sie werden digital montiert und
anschließend über einen Hochleistungskopierer ausgegeben. Klarer
Vorteil ist die Zeitersparnis: Die Kontrolldrucke sind im Handumdrehen
erstellt. Außerdem ist der Kontrollausdruck deutlich schmaler als ein
Plotterausdruck, weil die Seiten beidseitig bedruckt werden. Die
handlichen Proofs machen das Durchblättern und Prüfen
angenehmer.
Schließlich sind die neuen
Deimposingproofs auch deutlich günstiger als Plotterausdrucke. So
lassen sich etwa zusätzliche Prüfdrucke, z. B. für Lektor und Autor,
schnell und ohne Umstände erstellen. Zum Vergleich: Ein DINA4-Objekt
mit 320 Seiten benötigte im bisherigen Verfahren rund vier Stunden für
den Druck zuzüglich der Arbeitszeit für das manuelle Falzen der
Druckbögen. Mit Hilfe von Deimposing erledigen wir die gleiche Arbeit
heute in nur sechs Minuten.
